Caritasverband hat nun einen Aufsichtsrat

Caritasrat:Carmen Ripoll Stampa, Prof. Dr. Gabriele Kuhn-Zuber, Dr. Johannes Kahl, Kersten Felderhoff, Dr. Peter Wehr (Vorsitzender), Christopher Scholz, Dr. Petra LehmannDer Caritasrat v.l.n.r: Carmen Ripoll Stampa, Prof. Dr. Gabriele Kuhn-Zuber, Dr. Johannes Kahl, Kersten Felderhoff, Dr. Peter Wehr (Vorsitzender), Christopher Scholz, Dr. Petra LehmannThomas Gleißner

Nächster Schritt der Satzungsreform mit Konstituierung des Caritasrates umgesetzt

Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. hat mit der Wahl und Konstituierung des Caritasrates einen wichtigen Schritt seiner Satzungsreform umgesetzt. Der Caritasrat bildet den Aufsichtsrat. In den Caritasrat wurden von der Delegiertenversammlung gewählt: Prof. Gabriele Kuhn-Zuber, Dr. Carmen Ripoll-Stampa, Dr. Petra Lehmann, Kersten Felderhoff, Christoph Scholz und Dr. Johannes Kahl. Die Mitglieder wurden von Erzbischof Heiner Koch bestätigt. In der konstituierenden Sitzung des Caritasrates wurde Frau Prof. Kuhn-Zuber zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Dr. Peter Wehr ernannte der Erzbischof zum Vorsitzenden des Caritasverbandes.

Pressemitteilung

Caritas öffnet am Heiligen Abend ihre Türen

Heiliger Abend bei CARIsatt 2017 in Frankfurt(Oder) mehr

Weihnachtsmotiv Spenden statt Schenken

Einfach Gutes tun

Spenden statt Schenken

Mit wenig Aufwand viel Gutes tun. Mit der Aktion "Spenden statt Schenken" unterstützen Sie gemeinnützige Projekte in Berlin und Umgebung und präsentieren Sie sich Ihren Kunden und Partnern als sozial engagiertes Unternehmen. mehr

120 Berliner Schüler setzen Zeichen gegen Kinderarmut

Ulrike Kostka unter anderem mit Erzbischof Koch und Sängerin Maite Kelly

Das Bonifatiuswerk startete heute die bundesweite Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ in der Bayerischen Staatskanzlei Berlin. Gemeinsam mit 120 Grundschülern des Canisius Kollegs, der Sängerin Maite Kelly, Erzbischof Heiner Koch und dem Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols wird zum Handeln gegen Kinderarmut aufgefordert. Die Veranstalter wollen mit der Aktion an den Heiligen Nikolaus erinnern, der als Vorbild im Kampf gegen Kinderarmut und für Kinderrechte bekannt ist.
Die bundesweite Initiative besteht seit 2002 und möchte vor allem uneigennütziges soziales Engagement fördern und zum Handeln anregen. Im Sinne der "Weihnachtsmannfreien Zone" werden jedes Jahr verschiedene Projekte des Bonifatiuswerkes und der Caritas unterstützt. In diesem Jahr haben 120 Grundschüler zur Eröffnung der Aktion 120 Geschenke organisiert, die an bedürftige Kinder verteilt werden. Ein Teil des Spendenerlöses kommt außerdem dem ambulanten Caritas-Kinderhospiz zu Gute.

Kinderopernhaus Lichtenberg öffnet neue Zugänge zu Musik

Kindergesprächskonzert im Caritas-Kinder- und Jugendzentrum Steinhaus in Berlin Lichtenberg

Sängerinnen und Sänger des internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden verzauberten gestern zahlreiche junge Zuhörer beim fünften Kindergesprächskonzert im Caritas-Kinder- und Jugendzentrum Steinhaus in Berlin Lichtenberg. Bei den Kindergesprächskonzerten kommen renommierte Künstler in direkten Kontakt mit Kindern und vermitteln so neue Zugänge zur Welt der klassischen Musik. Das Kinderopernhaus Lichtenberg gibt es seit 2009. Es ist ein Kooperationsprojekt des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin und der Staatsoper Unter den Linden. Angesiedelt im Lichtenberger Stadtteil Frankfurter-Allee-Süd, ermöglicht es Kindern von 8-12 Jahren selbst Musiktheater auf die Bühne zu bringen. Das künstlerische Herzstück bilden die jährlichen Produktionen, die jeweils am Ende der Projektlaufzeit in der Staatsoper Unter den Linden sowie im Bezirk Lichtenberg aufgeführt werden.

860.000 Menschen ohne Wohnung - Caritasdirektorin fordert Gipfel im Kanzleramt

Caritasdirektorin Ulrike Kostka Angela Kröll

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe hat ihre aktuelle Schätzung der Zahl Wohnungsloser Menschen in Deutschland veröffentlicht. Demnach waren in 2016 bundesweit 860.000 Menschen ohne Wohnung. Dies entspricht einem Anstieg um ca. 150 Prozent seit 2014.
Die BAG W prognostiziert von 2017 bis 2018 einen weiteren Zuwachs um ca. 350.000 auf dann etwa 1,2 Millionen wohnungslose Menschen in Deutschland. Dringenden Handlungsbedarf sehen deshalb Caritas, Diakonie sowie ihre jeweiligen Fachorganisationen für Wohnungslosenhilfe, wie sie heute in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt gaben.
"Ich hoffe sehr, dass das Thema Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit ein Schwerpunkt der nächsten Legislaturperiode wird", sagt Ulrike Kostka, Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin in einem aktuellen Bericht der ZDF-Nachrichtensendung "heute".  Kostka fordert einen Gipfel im Kanzleramt, bei dem es auch um obdachlose EU-Bürger gehen soll. Es brauche mehr Geld für Unterbringung und muttersprachliche Beratung, so Kostka.

Zum ausführlichen ZDF-Bericht

Zur Pressemitteilung der BAGW

Zur Pressemitteilung von Caritas, Diakonie und Fachorganisationen

Spenden statt schenken für die Obdachlosenhilfe der Caritas / Foto: Walter Wetzler

Pressemitteilung

Obdachlose brauchen Hilfe

Caritas startet Spendenaktion für Kältehilfe mehr

Gruppe BFDler mit Fluchtbezug bei IN VIA / Christina Kölpin

Erfahrung sammeln

Bundesfreiwilligendienst bringt Rückenwind

Den Bundesfreiwilligendienst können nun auch junge Geflüchtete wahrnehmen – Der Fachverband IN VIA berät und begleitet sie dabei. mehr

Werkstattgespräch mit Senatorin Katrin Lompscher

Ulrike Kostka auf dem Podium

Beim Caritas-Werkstattgespräch mit Senatorin Katrin Lompscher ging es um die derzeit akute Wohnungsnot in Berlin und die Frage nach sozialer Stadtentwicklung. "Wo ist die Teilhabe in der Stadtplanung für Geringverdiener, Familien, wohnungslose Menschen und andere?", lautete die Ausgangsfrage. Auf dem Podium im Kreuzberger Aufbauhaus saßen neben Senatorin Lompscher Caritasdirektorin Ulrike Kostka und Christian Thomes. Thomes, im Caritasverband verantwortlich für den Bereich Sozialpolitik, stellte heraus, dass Berlin eine "unglaubliche Summe", nämlich etwa 219 Millionen Euro pro Jahr für wohnungslose Menschen ausgebe. Er wünsche sich eine "nachhaltige, sinnvolle Investition" der vorhandenen Mittel für Wohnungsbau für alle sozialen Schichten. Lompscher machte deutlich, dass die Stadt eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung im Blick habe und sagte, sie könne sich dabei eine Kooperation mit dem Caritasverband  - neben anderen Akteuren - vorstellen. In den kommenden 10 Jahren sollen laut Lompscher 400.000 neue Wohnungen durch städtische Wohnungsbaugesellschaften geschaffen werden. Bei Neubauprojekten solle im Sinne einer positiven Quartiersentwicklung auch an Räume für soziale Träger gedacht werden. Als Diskussionsbeiträge aus dem Publikum kamen u.a. die Mietpreisbremse, das Haus der Statistik am Alexanderplatz und die Quartiersentwicklung rund um den Moritzplatz zur Sprache.

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Elisabeth Cieplik im Portrait / Walter Wetzler

Reportage

Eine Portion Eintopf und eine Portion Herzenswärme

Niemand soll in Berlin erfrieren. Das ist seit 28 Jahren die Mission aller Organisatoren der Berliner Kältehilfe. Einen Beitrag dazu leisten Elisabeth Cieplik und ihr ehrenamtliches Team im Neuköllner Nachtcafé. mehr

Vertreter von Caritas, Diakonie und DRK auf dem Podium der Pressekonferenz / Angela Kröll

Pressemitteilung

Caritas, Diakonie und DRK starten Kältehilfe

Bis zum 31. März 2018 bieten evangelische und katholische Kirchengemeinden sowie Einrichtungen von Caritas und Diakonie bereits im 28. Jahr obdachlosen Menschen eine Übernachtung im Warmen. mehr

Pfarrer Dr. Peter Wehr wird Vorsitzender des Caritasrates

Peter Wehr im Portrait

Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin hat durch eine Satzungsreform neue Aufsichtsstrukturen geschaffen, die Transparenz und Aufsicht weiter stärken. Im Zuge der Umsetzung hat Erzbischof Dr. Heiner Koch Pfarrer Dr. Peter Wehr zum Vorsitzenden des Caritasrates ernannt. Der Caritasrat ist der neugeschaffene Aufsichtsrat des Caritasverbandes. Wehr steht dem zukünftigen Caritasrat vor, der mit sieben Mitgliedern den Aufsichtsrat bildet. Dessen Aufgabe ist die Wahl und Kontrolle des hauptamtlichen Vorstandes.
Weitere Informationen

Obdachlose EU-Bürger in Berlin: Lösungskonzept fehlt

Annette Schymalla leitet das Projekt MOBI BerlinAnnette Schymalla leitet das Caritas-Projekt MOBI Berlin für Zuwandernde aus SüdosteuropaWalter Wetzler

Zur aktuellen Berliner Debatte über Obdachlose aus Osteuropa sprach Radioeins mit Annette Schymalla, die im Caritasverband als Leiterin für die Mobile Beratungsstelle für Zuwandernde aus Südosteuropa verantwortlich ist. Schymalla kritisierte den emotional aufgeladenen Charakter der Diskussionen und warnte davor, alle Obdachlosen in einen Topf zu werfen. Eine sachliche Analyse der Situation und ein Lösungskonzept müssten jetzt her, sagte die Fachfrau.

Zum vollständigen Interview mit Radioeins

Caritasdirektorin Kostka fordert Gesamtplan gegen Obdachlosigkeit

Ulrike Kostka in der Abendschau

Berlin braucht endlich einen Gesamtplan gegen Obdachlosigkeit unter Einbeziehung der Wohlfahrtsverbände. „Obdachlose dürfen nicht in eine Ecke gedrängt werden“, so Caritasdirektorin Ulrike Kostka gestern in der rbb-Abendschau. Mehr dazu: http://bit.ly/2i1Klzq

 

Verdrängung von Obdachlosen ist der falsche Weg

Ulrike Kostka

Die Diskussionen um Obdachlosigkeit in Berlin laufen in die falsche Richtung. Es macht keinen Sinn, aktuelle Probleme mit Verdrängung und Vertreibung lösen zu wollen. Wir fordern deshalb ein Strategieforum in dem sich alle beteiligten Senatsverwaltungen, Bezirke und Wohlfahrtsverbände zusammen finden, um tragfähige Konzepte zur Vermeidung von Obdachlosigkeit zu finden. Wir brauchen keine Flickschusterei oder populistischen Aktionismus. Wir müssen Antworten auf komplexe Problemlagen finden. Der Senat ist jetzt am Zug, so Ulrike Kostka, Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin. Da die Wohnungslosigkeit in ganz Deutschland stetig zunimmt und grundlegende soziale, rechtliche und medizinische Fragen im Umgang mit wohnungslosen EU-Bürgern gelöst werden müssen, fordert Kostka einen Kanzlergipfel. Mehr dazu im rbb-Interview

 

Gruppenbild der Mitarbeitenden in der Ambulanten Wohnungslosenhilfe Marzahn / Walter Wetzler

Feature

"Es ist normal, keine Wohnung zu haben"

Seit Jahren herrschen prekäre Verhältnisse am Berliner Wohnungsmarkt. Wobei die Dynamik der Abwärtsspirale enorm sei, beobachtet Caritas-Fachreferent Kai-Gerrit Venske. Sozialarbeiterin Elfriede Brüning sagt:„Es ist mittlerweile normal, keine Wohnung zu haben“. Ein Drittel ihrer Klienten lebt bei Bekannten. mehr

Dr. Dirk Flachsmeyer im Portrait / Ellen Paschilla

Dominikus-Krankenhaus

Chefarzt für Lebensqualität: Dr. Dirk Flachsmeyer

Die Caritas und ihre korporativen Mitglieder betreiben zwölf Krankenhäuser im Erzbistum Berlin. Hier bieten wir persönliche Einblicke mehr

Dr. Christian Nitzsche arbeitet als Radiologe am Dominikus-Krankenhaus / Ellen Paschiller

Dominikus-Krankenhaus

Menschenfreund und Technikfreak: Dr. Christian Nitzsche

Die Caritas und ihre korporativen Mitglieder betreiben zwölf Krankenhäuser im Erzbistum Berlin. Hier bieten wir persönliche Einblicke. mehr