Pressemitteilung

Hilfe für Familien in Berlin

Am Dienstag, den 22. August 2017 von 09:30 bis 10:30 Uhr besucht Senatorin Sandra Scheeres die Erziehungs- und Familienberatungsstelle im Caritas-Zentrum, Pfalzburger Straße 18, 10179 Berlin. Die Senatorin will sich im Austausch mit Fachleuten der Caritas über die Möglichkeiten Familien zu stärken informieren. mehr

Gruppenbild der Mitarbeitenden in der Ambulanten Wohnungslosenhilfe Marzahn / Walter Wetzler

Feature

"Es ist normal, keine Wohnung zu haben"

Seit Jahren herrschen prekäre Verhältnisse am Berliner Wohnungsmarkt. Wobei die Dynamik der Abwärtsspirale enorm sei, beobachtet Caritas-Fachreferent Kai-Gerrit Venske. Sozialarbeiterin Elfriede Brüning sagt:„Es ist mittlerweile normal, keine Wohnung zu haben“. Ein Drittel ihrer Klienten lebt bei Bekannten. mehr

Kampagne "Wählt Menschlichkeit" gestartet

Die Caritas Deutschland hat eine bundesweite Aktion zur Bundestagswahl 2017 gestartet. Ab jetzt lautet das Motto auf allen Social-Media-Kanälen "Wählt Menschlichkeit".

Angesichts zunehmender Spannungen in der Gesellschaft und einer wachsenden Unzufriedenheit im Lande geht es bei der Aktion um unsere demokratischen Grundwerte und um die Entscheidung, in welchem Land wir in Zukunft leben möchten. Bieten die verschiedenen Parteiprogramme ein tragfähiges Fundament für ein friedliches Zusammenleben? Welche Bedeutung hat Menschlichkeit? Die Aktion will hierfür Denkanstöße geben. Zeigen auch Sie, dass Ihnen Menschlichkeit n der Politik wichtig ist.

Weitere Informationen: www.waehltmenschlichkeit.de und unter dem Hashtag #waehltMenschlichkeit

Aktion zur Bundestagswahl "Caritas Denkzettel" ist gestartet

Caritasdirektorin Ulrike Kostka mit dem Schild 'Ich wähle Menschlichkeit'Caritasdirektorin Ulrike KostkaWalter Wetzler

Wir, der Caritasverband für das Erzbistum Berlin, haben uns mit anderen Caritasverbänden im Osten Deutschlands anlässlich der Bundestagswahl 2017 zur "Aktion Denkzettel" zusammengeschlossen. Wir wollen wissen, was Bürgerinnen und Bürger von der Politik erwarten. Viele Menschen haben das Gefühl, die Politik höre nicht richtig zu und tue ohnehin, was sie will. Das möchten wir ändern.

 

  • Was bedeutet menschliche Politik?
  • Wer oder was wird übersehen?
  • Was muss sich ändern?
    – das sind unsere Fragen an alle Bürgerinnen und Bürger.

Sagen Sie uns auf unserer Aktionswebsite www.caritas-denkzettel.de Ihre Meinung und erteilen Sie der Politik ihren persönlichen Denkzettel! Ihre Antworten werden wir an die Politik weitergeben und die Ergebnisse unserer Aktion öffentlich machen. Für eine Politik, die die Sorgen und Anregungen der Menschen ernst nimmt.
"Caritas-Denkzettel" ist eine Aktion im Rahmen der Kampagne "Wählt Menschlichkeit".

Pflege für die Seele

Die Vielfalt von Berufen in der Altenpflege ist groß – Doch welche Möglichkeiten gibt es eigentlich?

Linda Böttcher, Leiterin Sozialer Dienst im St. Josefsheim der Caritas-Altenhilfe, gibt im Video-Interview mit der Bloggerin Sophie Rosentreter darauf spannende Antworten und erzählt wie besonders es ist, in der Pflege zu arbeiten. Ihr Alltagsgeschäft reicht von Angehörigenarbeit über Team-Koordination bis hin zur Ausarbeitung von kreativen Angeboten.

Natürlich ist der Pflege-Job nicht immer einfach  – Empathie, Feingefühl und eine große Verantwortung müssen unter einen Hut gebracht werden. Aber es sind die kleinen Augenblicke, wie ein Lächeln, eine Umarmung oder ein Dankeschön, die die studierte Sozialpädagogin in ihrem Beruf erfüllen. „Das Schönste ist das, was man von den Leuten zurückbekommt“.

Wer mehr zum Thema Jobs in der Pflege wissen möchte, kann sich auf der Website der Caritas-Altenhilfe informieren.

Der Vormundschaftsverein sagt: Danke / Walter Wetzler

Nachricht

Der Vormundschaftsverein sagt: Danke

Unser Vormundschaftsverein hat ihre ehrenamtlichen Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gemeinsam mit ihren Mündeln zu einem Sommerfest eingeladen, um Danke zu sagen. mehr

Achterbahn auf Coney Island / Angela Kröll

Pressemitteilung

Coney Island – ein Sehnsuchtsort im Wandel der Zeit

Caritas-Galerie zeigt Fotografien von Angela Kröll. Vom 20. Juli bis zum 8. September 2017 präsentiert die Caritas-Galerie Berlin die Foto-Ausstellung „Coney Island 1996/2015“. Die dokumentarischen Fotografien von Angela Kröll zeigen den einst größten Vergnügungspark der Welt auf der Halbinsel Coney Island im Wandel der Zeit. mehr

Leiterin von [U25] Berlin trifft die Royals

Anna Gleiniger im Gespräch mit William und KateAnna Gleiniger im Gespräch mit William und KateQuelle: Britische Botschaft in Berlin (twitter)

Anlässlich des Deutschland-Besuchs des Herzogs und der Herzogin von Cambridge vergab die Britische Botschaft den Preis “Mental Health Hero”. Gewinnerin ist Anna Gleiniger, Leiterin des Caritas-Projektes[U25] Berlin - Online-Suizidprävention. Bei der abendlichen Gartenparty in der Britischen Botschaft kam Anna Gleiniger ins Gespräch mit Prince William und seiner Frau Kate. "Sie haben ein großes Herz, waren sehr interessiert und zugewandt", sagte Gleiniger im anschließenden Interview mit dem rbb-Fernsehen. William und Kate machten sich ein Bild davon, wie im Projekt [U25] Jugendliche andere Jugendliche mit Suizidgedanken per E-Mail beraten und ihnen so aus der Krise helfen.

 

 

Zum Interview mit Anna Gleiniger im rbb-Fernsehen (ab Minute 27)

Premiere: youngcaritas-Theaterstück "LOVE in contact"

Logo youngcaritas

„LOVE in contact“ heißt das Theaterstück, das am Wochenende im Theaterhaus Berlin Mitte aufgeführt wurde. Das Publikum feierte das mitreißende Stück begeistert. Die Idee, ein improvisiertes Theaterstück zu entwickeln, stammt von einem jungen Syrer und einer Deutschen mit armenischen Wurzeln: Zwei der youngcaritas-Kulturbuddys. Seit Januar 2017 wurde das Stück mit zwei freien Theaterschaffenden entwickelt. LOVE in contact überwandt spielend Sprachbarrieren und zeigte große Emotionen.

Einige Impressionen sehen Sie in der Bildergalerie unten.

Furioses Saisonfinale im Kinderopernhaus Lichtenberg

drei Kinder mit Trompeten auf der BühneKreativität und Teambuilding: Das Kinderopernhaus Lichtenberg ist ein Erfolgsprojekt.Angela Kröll

Mit zwei gefeierten Aufführungen hat sich das Kinderopernhaus am vergangenen Wochenende in Lichtenberg präsentiert. Nachdem am Freitag die jungen Künstler der drei Kinderoper-AGs Kath. Schule St. Mauritius, Hermann-Gmeiner-Schule und Schule an der Victoriastadt ihre unterhaltsame Revue „Schlaflos in Charlottenburg“ aufgeführt hatten, war am Sonntag das Ensemble des Kinderopernhauses mit dem Musiktheaterstück „Leuchte!“ an der Reihe. Das Ensemble aus 25 Kindern im Alter von 9-12 Jahren hatte während der mehrmonatigen Proben gemeinsam mit den Künstlerpädagogen Katharina Tarján, Jonas Hagen Olejniczak und Jonas Flemmerer eine (klang-)farbenreiche Musiktheater-Produktion rund um die verschiedensten Künste entwickelt und sich die Frage gestellt, wie es ist, ein Künstler zu sein. Viele der phantasievollen Szenen gestalteten die Kinder eigenständig, inspiriert von Gedichten und Texten über Künste und Kreativität. Auch musikalisch schlug "Leuchte!" einen großen Bogen vom mittelalterlichen Minnegesang hin zu Liedern der Romantik von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Weitere Informationen: www.kinderopernhaus-lichtenberg.de

Pressemitteilung

Jeder Zehnte in Berlin verlässt Schule ohne Hauptschulabschluss

Caritas-Bildungsstudie: Berlin nimmt bundesweit Spitzenplatz ein mehr

Vertreter des Vatikans informieren sich über Flüchtlingsarbeit

Vertreter des Vatikans informieren sich über Flüchtlingsarbeit

Der Vertreter des Papstes in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic und der Jesuit Michael Czerny S.J., zuständig für den Bereich Migration- und Flüchtlinge im Vatikan, machten sich ein Bild über die Flüchtlingsarbeit der katholischen Kirche und ihrer Caritas. Sie informierten sich über die Angebote für Flüchtlinge von Caritas, Maltesern, Sozialdienst kath. Frauen und den kath. Schulen im Erzbistum Berlin und diskutierten über die aktuelle Situation. Im Anschluss besuchten sie das Caritas-Flüchtlingsheim „Vom Guten Hirten“ und kamen für Geflüchteten ins Gespräch.Impressionen des Besuchs sehen Sie in der Bildergalerie unten.

Weitere Informationen zum "Haus Vom Guten Hirten"

Good Bikes Logo / Good Bikes

Pressemitteilung

Rad fit machen, Geflüchtete unterstützen

Ehrenamtliche Fahrradwerkstatt „GoodBikes“ veranstaltet Aktionstag mehr

Ehrenamtsfest 2017: Seele baumeln lassen beim Staatsballett

junge Ehrenamtliche an einem Stehtisch

Das diesjährige Ehrenamtsfest fand in der Deutschen Oper statt, wo das Staatsballett "Dornröschen" mit Musik von Tschaikowsky zeigte. 360 Ehrenamtliche waren als Dankeschön für ihr oft langjähriges Engagement im Erzbistum eingeladen worden. Prälat Tobias Przytarski, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes, begrüßte die Gäste und sprach ihnen seinen Dank aus. Die farbenreiche und fröhliche Inszenierung von "Dornröschen" lud anschließend dazu ein, einfach die Seele baumeln zu lassen. Beim Empfang kamen die Ehrenamtlichen aller Altersstufen in Gespräche und Austausch.

Weitere Informationen rund ums Ehrenamt bei der Caritas

Weltflüchtlingstag: Wie steht es um Integration in Berlin?

Christina Busch

Den heutigen Weltflüchtlingstag nahm sich Radio Eins (rbb) zum Anlass, um über die aktuelle Lage der Geflüchteten in Berlin zu sprechen. Christina Busch, Leiterin der Caritas-Flüchtlingsarbeit, sagte im Interview: "Die Situation ist nicht mehr so desolat wie 2015/16. Allerdings leben immer noch mehrere tausend Menschen in großen Notunterkünften. Das muss sich ändern." Außerdem betonte Busch, dass beim Thema Integration vor allem Ausdauer nötig sei. "Wir kommen voran, aber in kleinen Schritten - wie bei einem Marathon. Die Menschen müssen sich hier erst einmal zurecht finden in ihrer neuen Nachbarschaft. Integration ist keine Einbahnstraße und braucht vor allem Zeit."

Zum vollständigen Interview mit Christina Busch

 

Pressemitteilung

Jubiläumsveranstaltung - 25 Jahre Betreuungsrecht

Herzliche Einladung nach Potsdam mehr

Pressemitteilung

Caritas in Vorpommern zieht Bilanz

Rund 7700 Menschen unterstützt - mehr als 1000 Aktivitäten mehr

Katharina Walzog und Ilka Rhein / Alfred Herrmann

Reportage

Die vergessenen Kinder

Die Jahrestagung der Bundesdrogenbeauftragten am 19. Juni rückte Kinder aus suchtbelasteten Familien in den Mittelpunkt. Professionelle Unterstützung kommt nur schleppend bei diesen Kindern an, sagt Ilka Rhein, Therapeutin bei der Caritas. Gemeinsam mit der Pädagogin Katharina Walzog leitet sie eine Gruppe für Kinder im Grundschulalter. mehr

Saida Al Hamadi mit Anke Fricke / Walter Wetzler

Sozialcourage

"Wenn mein Sorgeneimer voll ist, kann ich den hier ausschütten"

In der Schwangerenberatungsstelle Lydia in Berlin-Neukölln finden Mütter in Not- und Konfliktsituationen und Familien Trost und praktische Hilfe. mehr

Kindergesprächskonzert im Caritas-Jugendzentrum Steinhaus

Kinder stehen neugierig um Kontrabass herum

Musik lag in der Luft, als drei Kontrabassisten der Staatskapelle Berlin im Caritas-Jugendzentrum Steinhaus spielten. Bereits zum vierten Mal fand hier ein Kindergesprächskonzert statt. Die Musiker stellten den vier bis sechs Jahre alten Kindern ihre Instrumente vor und nahmen sie mit auf eine kleine Zeitreise durch die Welt klassischer Musik. Die Kindergesprächskonzerte sind ein Angebot des Kinderopernhauses Lichtenberg. Seit 2009 ist das Kooperationsprojekt des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin und der Staatsoper im Lichtenberger Stadtteil Frankfurter-Allee-Süd angesiedelt. Es ermöglicht Kindern von 8-12 Jahren, selbst Musiktheater auf die Bühne zu bringen.

Weitere Informationen: www.kinderopernhaus-lichtenberg.de

Claudia Weißgrab und Birgit Reinhold / Walter Wetzler

Sozialcourage

Zurück zur Intuition: Das Familienzentrum Michendorf

Das neue Familienzentrum in Michendorf existiert erst seit Januar, es ist das erste Familienzentrum der Caritas in Brandenburg. Trotzdem ist es bereits jetzt ein Hotspot für Michendorfer Familien. Claudia Weißgrab, Koordinatorin, und ihre Kollegin Birgit Reinhold erklären, warum mehr

Dr. Dirk Flachsmeyer im Portrait / Ellen Paschilla

Dominikus-Krankenhaus

Chefarzt für Lebensqualität: Dr. Dirk Flachsmeyer

Die Caritas und ihre korporativen Mitglieder betreiben zwölf Krankenhäuser im Erzbistum Berlin. Hier bieten wir persönliche Einblicke mehr

Birgit Barthels im Gespräch / Walter Wetzler

Interview

Caritas in Nauen: 26 Jahre Hand in Hand gegen die Sucht

Seit 2007 wird die „Aktionswoche Alkohol“ von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) alle zwei Jahre ausgerufen und macht mobil gegen Alkoholabhängigkeit. Schon etliche Jahre länger kämpft die Caritas in Nauen gegen die Sucht. Seit 26 ... mehr

Caritas warnt vor Netflix-Serie

"Es ist unverantwortlich, wenn junge Menschen die aktuelle amerikanische Netflix-Serie 'Tote Mädchen lügen nicht' alleine schauen", so Anna Gleiniger von der Caritas-Online-Suizidprävention [U25] Berlin.

Plakat [U25] SuizidpräventionPlakat U25 Suizidprävention

Die Serie stellt den Suizid der jungen Hauptdarstellerin verharmlosend und romantisch dar. Das könnte zum Nachahmen animieren. Es gibt aber immer Auswege aus schwierigen Lebenssituationen! Das Caritas-Projekt [U25] (www.u25-berlin.de) richtet sich an suizidgefährdete Jugendliche und bietet über E-Mail Kontakt zu anderen jungen Menschen, die für verzweifelte Jugendliche da sind.

Das ganze Interview von Anna Gleiniger im Domradio finden Sie hier: http://bit.ly/2oPeoLP

Werkstattgespräch: Politik muss arme Menschen erreichen

Sozialsenatorin Elke Breitenbach beim WekstattgesprächDie Berliner Sozialsenatorin Elke BreitenbachAngela Kröll

Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin hat zu einem Werkstattgespräch unter dem Titel "Boomt die Armut in Berlin und Deutschland?" geladen. Auf dem Podium kamen Elke Breitenbach, Berliner Sozialsenatorin (Die Linke) und Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands miteinander ins Gespräch und diskutierten auch mit den Gästen im Saal, unter denen viele Fachleute aus dem sozialen Bereich waren. Einig waren sich Breitenbach und Cremer darüber, dass Politik arme Menschen erreichen und konkrete Verbesserungen erzielen müsse. Breitenbachs Ziel für 2017 sei es deshalb, die Regelungen für Hartz IV-Empfänger dahingehend zu verändern, dass Wohnraum in Berlin wieder bezahlbar werde. Zudem forderte sie eine schrittweise Anhebung des aktuellen Mindestlohns von 8,84 Euro pro Stunde auf zwölf Euro. Georg Cremer bezog sich bei dem Gespräch auf seine Erkenntnisse, die er im Buch „Armut in Deutschland“ publiziert hat. Er warnte vor Skandalisierung und Fehlinterpretationen von Armut. Bei der Bekämpfung von Armut müsse man bei kleinen Lösungsschritten ansetzen - in der Summe bewirkten auch kleine Dinge etwas. Als Beispiel nannte er die Bereitstellung von Flächen für den Berliner Wohnungsbau.

Dr. Christian Nitzsche arbeitet als Radiologe am Dominikus-Krankenhaus / Ellen Paschiller

Dominikus-Krankenhaus

Menschenfreund und Technikfreak: Dr. Christian Nitzsche

Die Caritas und ihre korporativen Mitglieder betreiben zwölf Krankenhäuser im Erzbistum Berlin. Hier bieten wir persönliche Einblicke. mehr

Keine Abschiebung in unsichere Länder

Frau Kostka im Gespräch der Phoenix Runde

Wenn Menschen kein Anrecht auf Asyl haben, müssen sie zurück in ihr Heimatland. Abschiebung ist jedoch immer die Ultima Ratio. Zuvor müssen alle Rechtsmittel ausgeschöpft sein. Es darf aber keine Abschiebung in Länder wie Afghanistan geben, in denen Lebensgefahr droht. Abschiebung ist immer ein belastender Vorgang. "Stellen Sie sich vor, kleine Kinder und ihre Eltern werden nachts um zwei geweckt, um zum Flughafen gebracht zu werden. Das ist für die ganze Familie ein sehr traumatisches Erlebnis." so Caritasdirektorin Ulrike Kostka in der Phoenix-Runde. Statt abzuschieben sollte die freiwillige Rückkehr ohne Zwangsmaßnahmen so ausgebaut werden, dass die Menschen in ihrem Herkunftsland echte Perspektiven entwickeln können. Es muss viel mehr dafür getan werden, dass sich die Verhältnisse in den Heimatländern auf Dauer verbessern, erklärt Kostka.

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